Di 27.08.2019 |
Die vorgeschriebene Pflegeberatung stand
an, und die Beraterin konnte uns nur einen Termin an diesem
Dienstag um 12:30Uhr zusagen. Also keine stressfreie Anreise am
Sonntag. Es dauerte dann auch recht lange und so mussten wir uns
doch in des Rushhour durch den Verkehr quälen.
Als wir gegen 19:00Uhr dann endlich auf dem
Campingplatz Teutoburgerwald in Barntrup eintrafen, mussten wir
mit Hilfe freundlicher Helfer erst mal auf die Schnelle das
Vorzelt aufbauen.
Danach schauen wir uns die
Sanitäreinrichtung für Gisela an und bekamen einen Schock.


Weder die Toilette noch die Dusche waren
mit dem Rollstuhl erreichbar, von den notwendigen Haltegriffen
für Behinderte gar nicht zu reden. Nun war guter Rat teuer.
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Mi 28.08.
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Berti durchsuchte alle verfügbaren Campingführer und fand auch
einen Platz ganz in der Nähe der als "Behindertengerecht"
beschrieben wurde. Aber darauf wollte er sich nicht mehr
verlassen, also nichts wie hin.
Und es war ein Volltreffer.



Ein wirklich mustergültiges Behindertenbad.
Also wollten wir am nächsten Morgen dahin umziehen.
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Do 29.08.
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Ein Unglück kommt selten allein, so sagt man. Also regnete es am
nächsten Morgen Bindfäden und wir mussten eine Regenpause
abwarten um halbwegs trocken das Vorzelt abbauen zu können.
Auf dem Campingplatz Extertal angekommen war dann alles Anders.
Die Sonne schien und es war wirklich ein schöner Stellplatz am
Waldrand mit eigener Wasserversorgung. Alles sogar 2 EUR
preiswerter.


Wir hatten uns vorher auch einen hochwertigen Zeltteppich
gekauft, der uns viel Freude machte weil er kaum verschmutzte
und sich auch leicht reinigen ließ.
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Fr 30.08.
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Nach all dem Stress der vergangenen Tage stand nun erst mal ein
Tag der Erholung an. Schließlich hatten wir schon wieder 2
Urlaubstage verloren.
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Sa31.08
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Es stand ein Besuch in der Rattenfängerstadt Hameln an der Weser
an, bekannt für ihre schönen Fachwerkhäuser.
Leider konnte von einem ruhigem Bummel durch die Stadt keine Rede sein
denn just an diesem Tag fand in der Innenstadt das
"Pflasterfest" statt, also viele Stände und Fressbuden nebst
Bühnen für lautstarke Musik.




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So 01.09.
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Wieder war ein Ruhetag fällig.

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Mo 02.09.
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Dann stand die Erkundung des Teuteburger Walds an.
Natürlich besuchten wir auch die beiden Highligts ...
... die Externsteine


... und das Hermannsdenkmal, die herrliche Aussicht von der
oberen Plattform konnten wir dabei nicht geniessen, wie so oft
musste Gisela darauf verzichten.

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Die 03.09.
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Wieder ein Ruhetag, zum Einkaufen genutzt.
Kein Problem da auch das Wetter nicht zu Unternehmungen einlud.
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Mi 04.09.
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Das Westfälische Freiluftmuseum Detmold stand auf dem Programm.
Der herrliche Sonnenschein lockte.



Da sollte es auch Kaffe und Kuchen sein.

Ein Abstecher nach Augustdorf, wo Bertis altes Panzerbataillon
heute stationiert ist, war enttäuschend.
Wo früher ständiger Übungsbetrieb zu sehen und zu hören war,
herrscht nun Stille.
Die Bundewehr ist halt quasi aufgelöst, die Reste sind im
Auslandseinsatz.
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Do 05.09.
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Noch ein schöner Tag mit Sonnenschein und einem lauen Abend.
Da wurde der neue Grill wieder angeworfen.

Aber die Wetter-App verhieß nichts gutes für das Wochenende.
Samstag und Sonntag Regen, das brachte uns zu dem Entschluss ein
Desaster beim Abbau zu vermeiden. Also Rückreise schon am
Freitag.
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Fr 06.09.
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An einem Freitagnachmittag über die vielbefahrene A44, auf der
B1 durch Dortmund und dann auch noch über die
Ruhrgebietsautobahn A40, das macht keinen Spass. Aber wir kamen
dafür trocken zu Hause an.
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