So 23.08. |
Start pünktlich um 08:00 Uhr. Die Autobahn
leer, es ging zügig voran. 100km/h ausprobiert und der Gisbert
lief prima. Toll, das neue Fahrgestell.
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Dann erwischte uns kurz vor Würzburg doch ein
ausgedehnter Stau in dem wir mehr als eine halbe Stunde
verloren. Also kamen wir erst nach 16:00 Uhr auf dem
Campingplatz an.
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Panik kam dann auf als
keine SatVerbindung hergestellt werden konnte. Denn um 21:00 Uhr
sollte ja das Championsleag Finale übertragen werden. Aber das
WLAN funktionierte einwandfrei, also konnte Berti das Spiel auf
dem Tablet schauen. Der Aufbau kam so nicht
zum Ende.
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Mo 24.08.
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Erst jetzt nahmen wir wahr wie schön dieser
einfache CP gelegen ist.
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Der Aufbau ging nun zügig voran.
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Faszinierend die Herde aus Limousin-Rindern.
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Die Sat-Verbindung kam erst nach viel
Fummelei zu Stande. Der LNB war in einer falschen Position.
Gegen Abend erkundeten wir noch die Einkaufsmöglichkeiten in den
nahe gelegenen Dörfern, fanden da einen guten Rewe Markt der
auch geschnittene Regensburger Brühwurst anbot. Der Wurstsalat,
daraus gemacht, schmeckte dann aber doch nicht so gut. Neugierig
machte uns ein Hinweisschild auf eine Imkerei auf dem Hof
nebenan. Also gleich mal ein Glas Blütenhonig gekauft und
probiert. Whooooow
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Die 25.08.
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Ein Bummeltag sollte es werden, noch
war ja noch viel Sonnenschein angekündigt. Also zum
Einkaufen nach Deggendorf zum Real. Der wurde gerade
leerverkauft da er geschlossen wird. Die Suche nach einer gut zu
erreichenden Bäckerei und einer Metzgerei blieb ohne Ergebnis.
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Mi 26.08.
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Eigentlich wollten wir auf Tour gehen an
diesem Tag. Aber es waren Stürme in ganz Deutschland
angekündigt, da trauten wir uns doch nicht den WoWa allein zu
lassen. Es wurden noch zusätzliche Abspannungen am Vorzelt
angebracht. Und dann wurde es doch nicht so schlimm
wie erwartet.
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Do 27.08.
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Das Wetter war gut, also auf zur großen
Tour durch den Bayerischen Wald und Tschechien. Hinter
Deggendorf ging es zuerst einmal beständig bergauf. Der elende
Aufstieg den Berti einst zusammen mit seinen Kindern per Fahrrad
bewältigen musste.
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Den ersten Halt machten wir in Bodenmais.
Leider verhinderten die schmalen Gehwege und das holprigen
Pflaster einen ausgiebigen Bummel durch die Stadt.
Nun ging es hinauf in die Arber-Region, auf
sehr gut ausgebauten Straßen. Dort fanden wir ein
Wintersportparadies, das aber auch im Sommer von Touristen
gestürmt wird.
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Nun ging es hinunter nach Bayrisch
Eisenstein, der Ort der einst durch Barrikade gegen Osten
abgeriegelt war. Das neu gebaute Eisenbahnmuseum bot genau das,
was Gisela brauchte: eine Behindertentoilette.
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Dann ging es über die Grenze nach
Tschechien hinein. Gleich hinter dem nicht vorhandenen
Schlagbaum die Einkaufsmärkte, so wie wir es schon gehört
hatten.
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Aber wir wollten ja die tschechische Küche
erkunde. In der nächsten kleinen Stadt fanden wir dann ein
gediegen aussehendes Restaurant mit einer schönen Terrasse. Ein
Fehlgriff, wie wir erfahren mussten. Es schmeckte überhaupt
nicht!
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Pucky war erstaunlich brav und störte uns
nicht beim Essen.
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So fuhren wir am Rand des Arber-Massivs
über enge Landstraßen durch Tschechien bis wir bei Furt im Wald
wieder nach Deutschland zurückkehrten.
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Über Bad Kötzing und Viechtach kehrten wir
zum Campingplatz zurück. Es war eine interessante Tour die einen
guten Eindruck vom Bayerischen Wald und Tschechien vermittelte.
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Fr 28.08.
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Wieder ein Bummeltag an dem wir gerne die
strahlende Sonne nutzten. Bis gegen Abend der Himmel dunkel
wurde und heftiger Regen einsetzte. Die angekündigte
Schlechtwetterperiode war da.
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Sa 29.08.
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Am Morgen als erstes die Wetterapp
studiert. Da war Regen bis Dienstag angekündigt, danach sollte
der Sommer zurückkehren. Also kein Problem, in Wohnwagen und
Vorzelt lässt es sich gut aushalten. Und es wird sich wohl
lohnen noch eine Woche länger zu bleiben.
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So 30.08.
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Immer mehr Regen und ab und zu Windböen.
Kein Tag der zu Ausflügen einlädt. Aber es musste ja auch mal
die Wäsche gewaschen werden. Ergo genug zu tun, keine
Langeweile. Probleme bereiten immer mehr die Dachhauben, die
immer brüchige werden. Also kurzentschlossen bei Obelink Neue
bestellt. Es ist ja Zeit genug sie gleich auf dem Campingplatz
einzubauen.
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Mo 31.08.
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Das Wetter blieb schlecht, also ein
Bummeltag im Wohnwagen.
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Di 01.09.
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Weiter wie am Montag. Wir hatten uns
ein Dosenfertiggericht von Erasco gekauft, das uns nun gut
schmecken sollte. Aber es widerlegte den Werbespruch "Das Gute
daran ist das Gute darin" sehr deutlich.

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Mi 02.09.
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Die
nächste Erkundungstour stand an, es schien mal wieder die Sonne.
Es ging entlang der Donau Richtung Passau, schön sie mal
direkt zu sehen.
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Passau war dann ein Desaster. In der engen Altstadt war kein
behindertengerechten Parkplatz zu finden. Und das alte, sehr
bucklige Kopfsteinpflaster war für den Rollstuhl kaum zu
bewältigen. Ein Versuch musste deshalb schnell abgebrochen
werden.
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Wenigstens den Inn, der in Passau in die Donau mündet,
konnten wir mal kurz sehen.
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Also fuhren wir weiter nach Vilshofen und dann ein Stück
weit durch das Tal der Vils. Auf der Streck lag ein Kaufland,
ergo bot es sich an dort einzukaufen. Was wir nicht fanden war
ein Gasthof in den wir einkehren konnte. So kehrten wir recht
hungrig auf den Campingplatz zurück.
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Do 03.09.
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Die bestellten Dachhauben trafen ein. Wobei
nur eine der benötigten zwei Hauben lieferbar war.
Also gleich ans Werk,
Alte raus und die Neuen eingebaut. Viel Fummelei aber dann war
es geschafft, plötzlich wurde es richtig hell im Wohnwagen.
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Dass es wirklich dringend war mit der
Erneuerung der Luken konnte man an den Ausgebauten leicht
erkennen.
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Fr 04.09.
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Nun wurde es Zeit auch einmal Deggendorf zu
erkunden. So wie alle Städte in Niederbayern findet man auch in
Deggendorf einen zentralen Platz in der Ortsmitte der breit und
lang gestreckt von der Stadtbücherei und dem alten Ratshaus
begrenzt wird. Sehr überrascht hat uns wie schön und zweckmäßig
der hier ausgebaut ist. Vor allem hat man dort auf das alte
bucklige Kopfsteinpflaster verzichtet, das mit dem Rollstuhl nur
schwer zu bewältigen ist und für Gisela immer zur Qual wird.
Auch das Parkproblem ist toll gelöst. In der Platzmitte wurden
zwei Tiefgaragen gebaut, so dass es kein Problem ist einen
Parkplatz zu finden. Uns hat das alles sehr gut gefallen, nur in
einer der beiden Eisdielen war kein freier Platz zu finden.
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Und es gab auch noch eine schöne
Überraschung für uns. Berti hat noch mal im Internet
recherchiert ob denn noch irgendwo in der Nähe die noch fehlende
Dachhaube zu bekommen ist. Und, welch grandioser Zufall, bei
Fritz Berger in Deggendorf sollte noch eine verfügbar sein. Und
tatsächlich, genau eine war noch vorhanden und die haben wir
dann gleich gekauft.
Am Abend besuchte uns der alte Bauer der
den Campingplatz betreibt. Ein sehr angenehmer Plausch. Der
machte uns auch darauf aufmerksam dass am Horizont tatsächlich
der Alpenkamm zu sehen ist. Unglaublich wenn man die Entfernung
zwischen Bayrischen Wald und den Alpen bedenkt.
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Sa 05.09.
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Herrlicher Sonnenschein. Noch kurz die
letzte Dachhaube einbauen, und dann die Sonne genießen.
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So 06.09.
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Der Einbau der Dachhaben dauerte noch an.
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Mo 07.09.
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Da uns gestern Abend
ein heftiger D………… erwischte musste der geplante Ausflug
verschoben werden. So blieb viel Zeit um dem Wohnwagen etwas
Pflege zukommen zu lassen.
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Di 08.09.
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Heute wollten wir nachholen was wir beim ersten Trip nach
Bayerisch Eisenstein verpasst haben: Shoppingcenter im
tschechischen Fidschi-Markt. Das Angebot war eher langweilig,
viele Verkaufsstelle, alle mit dem gleichen Angebot. Für wenig
Geld, nach zäher Verhandlung, kauften wir ein Paar
Trainingsschuhe für Berti und eine warme Jacke und ein T-Shirt
für Gisela. Vorher hatten wir einen Abstecher nach Zwiesel
gemacht, wo es leider nicht viel zu sehen gab. Auf der Rückfahrt
besuchten wir noch das Joska-Kristall-Paradies, mehr Glas in
allen Farben und jeder Form geht einfach nicht. Kaffee und
Kuchen ja, gekauft haben wir aber doch nichts.
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Mi 09.09.
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Pucky kratzte sich auffallend häufig am rechten Ohr. Es war
entzündet und damit ein Besuch beim Tierarzt fällig.
Da es nun aber ein schöner Tag war, gönnten wir uns was.
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Do 10.09.
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Ein Tip eines Nachbarn auf dem Platz führte zu einem Ausflug zum
WaldWipfelWeg. Ein Holzsteg der bis auf die Baumwipfelhöhe
anstieg. Sehr interessant.
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Berti wollte Gisela auch noch den Pfahl zeigen, ein Härtlingszug
aus Quarz der mehr als 100km durch den Bayerischen Wald verläuft
und an vielen Stellen wie eine Mauer aus dem Boden ragt. Leider
sind diese Stellen aber durchgehend im Wald gelegen und somit
mit dem Rollstuhl nicht erreichbar. Lediglich die darauf
errichtete Antoniuskapelle bei Vichtach war zu sehen.
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Zum Schluss gingen wir noch in Deggendorf im Restaurant "Zur
Knödelwerferin" Essen. Teils richtig lecker, Teils nicht sehr
schmackhaft.
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Fr 11.09.
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Zum Abschluss besuchten wir dann noch Straubing, dem Mittelpunkt
der Gäuboden genannten fruchtbaren Ebene rechts der Donau. Hat
uns wenig begeistert, da gefällt uns Deggendorf doch viel besser
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Aber wenigstens konnten wir uns da auch mal ein Eis gönnen.
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Sa 12.09.
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Nun hieß es mit dem Abbau zu beginnen,
braucht halt seine Zeit und am Sonntag wollten wir recht früh
starten. |
So 13.09.
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Die Rückreise begann dann mit einem kleinen Desaster. Berti
hatte den Wohnwagen auf dem Rasen ankuppeln müssen und so
rastete die Kupplung wohl nicht richtig ein. Prompt rutschte er
dann nach kurzer Strecke herunter, das Verbindungskabel riss ab.
Darum war die Rückfahrt ohne funktionierende Blinker etwas
anstrengend. Zuletzt zwang uns ein Stau bei Köln noch zu einem
Umweg. Also waren wir froh wieder zu Hause zu sein.
Stellten aber fest dass sich auf der Baustelle nicht so viel
getan hatte wie erhofft. Das Elend geht weiter.
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